Stuttgarts OB Schuster hat jetzt zugegeben, dass die Bebauung des beim Projekt Stuttgart 21 frei werdenden Bahngeländes Jahrzehnte dauern würde. Damit nähert er sich jetzt langsam dem an, was in diesem Blog schon vor längerer Zeit dargestellt worden ist.
Die praktische Umsetzung der Bebaung, so Schuster, würde 15 bis 20 Jahre dauern. Konkretisieren wir das doch einmal weiter über die allgemeinen Äußerungen von Schuster hinaus.
Dienstag, 12. Juli 2011
Sonntag, 10. Juli 2011
Stuttgart 21-Stresstest offenbart Magistralen-Lüge
Die ominöse Magistrale Paris - Bratislava war über die ganzen Jahre hinweg eines der Hauptargumente für Stuttgart 21. Würde Stuttgart 21 nicht gebaut, so die Drohung, würde Stuttgart von dieser Wunder-Magistrale abgehängt, würde Stuttgart tiefste Provinz werden, würden die Unternehmen der Region Reißaus nehmen.
Oder was palaverte zum Beispiel der ehemalige Ministerpräsident Oettinger nicht alles über die Magistrale Paris-Bratislava, bevor ihn Angela Merkel nach Brüssel abkommandierte? Würde Stuttgart 21 nicht gebaut, so Oettinger, würden zukünftig die Fernzüge nicht mehr über Stuttgart, sondern über Frankfurt/Main fahren.
Oder was palaverte zum Beispiel der ehemalige Ministerpräsident Oettinger nicht alles über die Magistrale Paris-Bratislava, bevor ihn Angela Merkel nach Brüssel abkommandierte? Würde Stuttgart 21 nicht gebaut, so Oettinger, würden zukünftig die Fernzüge nicht mehr über Stuttgart, sondern über Frankfurt/Main fahren.
Samstag, 9. Juli 2011
Leistungsfähigkeitsuntersuchung muss den Hauptbahnhof und die Zulaufstrecken beinhalten
Zur Zeit sind sehr viele Zahlen im Umlauf in Bezug auf die maximale Leistungsfähigkeit des Stuttgart 21 - Tiefbahnhofs sowie des bestehenden Kopfbahnhofs (K20) und des ausgebauten Kopfbahnhofs (K21). Und in diesem Zusammenhang sehe ich zur Zeit die Gefahr, dass wir Befürworter eines etappierbaren Ausbaus des Bahnknotens Stuttgart auf der Basis des bestehenden Kopfbahnhofs gerade dabei sind, ein Eigentor zu schießen.
Wir fordern von der Bahn und von den Stuttgart 21 - Befürwortern wahre Zahlen ohne Tricksereien - zu Recht. Bei diesem Anspruch gibt es für uns jedoch auch eine Verpflichtung: wir müssen selbstverständlich ebenfalls ausschließlich richtige und wahre Zahlen liefern.
Wir fordern von der Bahn und von den Stuttgart 21 - Befürwortern wahre Zahlen ohne Tricksereien - zu Recht. Bei diesem Anspruch gibt es für uns jedoch auch eine Verpflichtung: wir müssen selbstverständlich ebenfalls ausschließlich richtige und wahre Zahlen liefern.
Donnerstag, 7. Juli 2011
Solidarische Grüße nach Garmisch-Partenkirchen
Garmisch-Partenkirchen hat bereits erreicht, worauf wir in Stuttgart immer noch warten müssen: ein größenwahnsinniges, stadt- und umweltzerstörendes Projekt wird nicht umgesetzt. München hat den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 2018 nicht bekommen. Und damit bleibt Garmisch-Partenkirchen die Austragung der alpinen Wettkämpfe erspart.
Freitag, 1. Juli 2011
Die Sehnsucht nach dem Prestigeprojekt
Es ist auf den ersten Blick kaum nachvollziehbar, wie bereitwillig sich große Teil der Politik in Baden-Württemberg auf das Projekt Stuttgart 21 gestürzt haben und wie schwer es diesen Teilen der Politik fällt, sich von Stuttgart 21 wieder zu verabschieden. Dabei ist die ganze Sache gleich zweifach merkwürdig.
Freitag, 24. Juni 2011
Heiner Geißler enttäuscht
Als in der Vorbereitung für den Sach- und Faktencheck zu Stuttgart 21 der Name Heiner Geißler fiel, hatten viele Menschen - mich eingeschlossen - ein positives Grundgefühl. Mir war Heiner Geißler nicht nur als Politiker ein Begriff, sondern vor allem als Bergsteiger.
Sonntag, 19. Juni 2011
Stresstest auch für bestehenden Kopfbahnhof (K20)
Im letzten Post wurde klar, dass bereits einige allgemeine Überlegungen zum Schluss führen, dass der bestehende Kopfbahnhof (K20) leistungsfähiger ist als Stuttgart 21. Diese Überlegungen müssen jedoch dazu führen, dass jetzt auch für den bestehenden Kopfbahnhof ein sogenannter Stresstest vorgenommen wird - genauso wie für Stuttgart 21.
Montag, 13. Juni 2011
Bestehender Kopfbahnhof ohne Ausbau (K20) ist mindestens so leistungsfähig wie Stuttgart 21
In den letzten Wochen hat sich die Diskussion um Stuttgart 21 immer mehr auf das Thema des sogenannten Stresstests und der Leistungsfähigkeit des unterirdischen Durchgangsbahnhofs sowie des bestehenden Kopfbahnhofs konzentriert. Hierzu gab es hochinteressante Veröffentlichungen wie zum Beispiel den Artikel von Dr. Christoph M. Engelhardt in der Zeitschrift Eisenbahn Revue International, Heft 6/2011.
Das Thema ist sehr vielschichtig. Ich möchte hier in diesem Post einige wenige unvollständige Anmerkungen zum Thema machen, die einige in früheren Posts gemachte Feststellungen noch einmal aufgreifen sowie auch einige neue Punkte beinhalten.
Das Thema ist sehr vielschichtig. Ich möchte hier in diesem Post einige wenige unvollständige Anmerkungen zum Thema machen, die einige in früheren Posts gemachte Feststellungen noch einmal aufgreifen sowie auch einige neue Punkte beinhalten.
Donnerstag, 9. Juni 2011
"Stresstest" ist das falsche Wort
Das Wort Stresstest ist ja seit den Nachwirkungen der Bankenkrise in aller Munde. Und weil dieses Wort heute so modern ist, versucht man, es überall anzuwenden. Auch jetzt bei der Überprüfung der verkehrlichen und betrieblichen Wirksamkeit des Projekts Stuttgart 21.
Dabei ist das Wort Stresstest im Zusammenhang mit Stuttgart 21 das falsche Wort. Denn unter einem Stresstest versteht man eigentlich etwas ganz anderes als das, wofür es jetzt im Zusammenhang mit Stuttgart 21 angewendet wird. In einem Stresstest soll eigentlich simuliert werden, wie sich eine Sache unter extremen Randbedingungen verhält. Hält die Sache (zum Beispiel eine Bank) eine Verschiebung von Randbedingungen noch aus, oder bricht die Sache auseinander? Das sind die Fragen, für die man einen Stresstest in erster Linie veranstaltet.
Dabei ist das Wort Stresstest im Zusammenhang mit Stuttgart 21 das falsche Wort. Denn unter einem Stresstest versteht man eigentlich etwas ganz anderes als das, wofür es jetzt im Zusammenhang mit Stuttgart 21 angewendet wird. In einem Stresstest soll eigentlich simuliert werden, wie sich eine Sache unter extremen Randbedingungen verhält. Hält die Sache (zum Beispiel eine Bank) eine Verschiebung von Randbedingungen noch aus, oder bricht die Sache auseinander? Das sind die Fragen, für die man einen Stresstest in erster Linie veranstaltet.
Samstag, 4. Juni 2011
Können die S-Bahn-Planungen für den Münchner Flughafen Vorbild für Stuttgart sein?
Die Verkehrsanbindung des Stuttgarter Flughafens war schon mehrmals das Thema in diesem Blog. Im Post vom 08.02.2011 wurden die Unzulänglichkeiten der geplanten Anbindung des Stuttgarter Flughafens im Rahmen der Stuttgart 21-Planung aufgezeigt. Im Post vom 10.02.2011 wurde dann ein Vorschlag für eine stark verbesserte Schienenanbindung des Stuttgarter Flughafens mit Hilfe einer wesentlich verbesserten S-Bahn und mit fünf Umsteigeportalen zur Verknüpfung mit dem gesamten Bahnnetz von BW vorgestellt. In den Posts vom 22.05.2011, 24.05.2011, 25.05.2011 und 27.05.2011 ging es dann erneut um die Stuttgarter S-Bahn. Diesmal war der forcierte Ausbau der S-Bahn-Stuttgart hin zu einem wirklichen S-Bahnnetz das Thema, wie er nach dem Aus für das Projekt Stuttgart 21 möglich wird.
Schauen wir nun einmal zum Münchner Flughafen und den dortigen Gegebenheiten bzw. Planungen für die S-Bahn. Hierbei werden wir eine überraschende Feststellung machen. Die Planungen für den S-Bahnausbau in München und bei dessen Flughafen ähneln verblüffend den in den o.a. Posts gemachten Vorschlägen für den S-Bahnausbau in Stuttgart und beim Stuttgarter Flughafen.
Schauen wir nun einmal zum Münchner Flughafen und den dortigen Gegebenheiten bzw. Planungen für die S-Bahn. Hierbei werden wir eine überraschende Feststellung machen. Die Planungen für den S-Bahnausbau in München und bei dessen Flughafen ähneln verblüffend den in den o.a. Posts gemachten Vorschlägen für den S-Bahnausbau in Stuttgart und beim Stuttgarter Flughafen.
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