Montag, 8. Juni 2026

Fehler von Stuttgart 21 rächen sich jetzt: Inbetriebnahme bis 2031 verschoben

Nach Meldungen mehrerer Medien soll die Inbetriebnahme von Stuttgart 21 bis ca. 2031 verschoben werden. 

Damit beginnen sich jetzt die Fehler von Stuttgart 21 zu rächen.

Einer dieser Fehler besteht darin, dass die Neukonzeption des Bahnknotens Stuttgart von einer neuen Signaltechnik (Digitaler Knoten Stuttgart) abhängig gemacht wurde. So etwas ist auch anderswo bereits gescheitert, z.B. bei der Elisabeth-Line (Crossrail) in London.

Deshalb ergeht jetzt der dringende Apell an die Verantwortlichen, die neue Signaltechnik zu stornieren und statt dessen einen ergänzenden Kopfbahnhof zu planen.

Alle drei Zuläufe zum Stuttgarter Hauptbahnhof benötigen als Ergänzung einen Kopfbahnhof.

1. Nordzulauf
Die nur zwei Gleise für den Regional- und Fernverkehr im Nordzulauf benötigen eine Ergänzung um zwei Gleise, die in den Kopfbahnhof geführt werden.

2. Zulauf Bad Cannstatt
Stuttgart 21 verschlechtert die Verbindungen von Bad Cannstatt ins Filstal und Richtung Tübingen. Ein ergänzender Kopfbahnhof kann diese Defizite heilen.
 
3. Zulauf Gäubahn
Der Pfaffensteigtunnel ist im Hinblick auf die Kapazität und die Betriebsstabilität ein Rückschritt gegenüber dem heutigen Zustand. Die Panoramstrecke der Gäubahn muss deshalb einschließlich eines ergänzenden Kopfbahnhofs erhalten bleiben.