Die Fluggesellschaft Emirates darf ihre Flugzeuge nicht in Stuttgart starten und landen lassen. Damit gibt es einen weiteren zu den bereits zahlreichen vorhandenen Gründen, den Bau des Gäubahn-Pfaffensteigtunnels sofort zu stoppen.
Wieder eine Niederlage für den Stuttgarter Flughafen: Anstatt in Stuttgart werden zukünftig die Flugzeuge von Emirates in Berlin bis zu sieben Mal pro Woche starten und landen.
Dabei haben sich der Stuttgarter OB und die Landesverkehrsministerin so sehr für den Stuttgarter Flughafen eingesetzt! Warum eigentlich hat der neue Bundesverkehrsminister, der aus der Region Stuttgart kommt, sich nicht für Emirates in Stuttgart eingesetzt? Beim Pfaffensteigtunnel war ja wohl der jetzige Bundesverkehrsminister eine treibende Kraft. Zunächst mal trug der Tunnel sogar seinen Namen.
Nein: Es passt einfach nicht zusammen. Auf der einen Seite ein mittelprächtiger Flughafen, der wohl noch viele Jahre braucht, um bei den Fluggastzahlen an die Vor-Corona-Werte anzuschließen. Auf der anderen Seite will man den längsten Bahntunnel Deutschlands bauen, um die Gäubahn an den Stuttgarter Flughafen anzubinden. Nein!
Das Gebot der Stunde ist jetzt einmal mehr, den Bau des Pfaffensteigtunnels sofort zu stoppen und die Züge der Gäubahn über S-Vaihingen und die Panoramastrecke an einen ergänzenden Kopfbahnhof im Stuttgarter Hauptbahnhof anzubinden.
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